Neuauflage als Taschenbuch ab November 2013
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Ich sehe die Dinge hinter den Dingen - Auroris TB 

Aus dem Leben einer spirituellen Seherin
Vera Sternsee

Broschur, ca. 208 Seiten, Format 12 x 19 cm
ISBN 978-3-95550-038-2, WG 2931
9,95 € (D) / 10,30 € (A) *

INovember 2013

Werkstattbericht einer Hellseherin

Wie sieht die Arbeit eines Mediums aus? Wie unterscheidet eine Hellseherin zwischen Schein und Sein? Wie geht sie mit ihren Visionen um, und nicht zuletzt: Wie wird man zur Seherin? Vera Sternsee musste tiefe Täler durchschreiten, um zu ihrer Berufung zu finden. In diesem Buch erlaubt sie einen faszinierenden Einblick in ihren eigenen Werdegang und in ihre Arbeit. Mit einem klaren Blick für so manche Unstimmigkeit in der esoterischen Szene
klärt sie darüber auf, was wirkliches Hellsehen zu leisten imstande ist, wie
es uns im Alltag unterstützen kann und wo es an Grenzen stößt. Hellsichtige
Vorhersagen sind kein unabänderliches Dogma, sondern zeigen Wahrheiten des Lebens ebenso auf wie Wege, die ein Mensch beschreiten kann. Sie sind eine Hilfe auf dem Weg zum wahren Selbst und eine Möglichkeit, in Harmonie und Friede mit der Welt und den Menschen zu leben.

 

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Begegnungen mit Gott

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    Ich sehe ein helles, strahlendes Licht. Es ist so real, zum Greifen nah. Es hüllt mich ein in einen überirdischen Glanz. In vollkommene Schönheit von blendender Helligkeit.

    Es bietet mir an, mich zu trösten, mich zu heilen. Es fühlt sich warm an und beruhigend. Es lädt mich ein, mich fallen zu lassen, aber ich kann nicht loslassen. Ich habe Angst, den Verstand und die Kontrolle zu verlieren. Ich habe Angst, Angst, dass die Dunkelheit mich wieder einhüllen könnte. Angst, dass alles ein Traum ist, eine Illusion.

    Ich kann mich nicht bewegen. Ich liege auf meinem Bett, es ist drei Uhr nachts. Meine Augen sind offen, mein Geist ist wach. Ich verstehe es nicht. Was geschieht mit mir? Ich habe Schmerzen, mein Unterleib schmerzt. Ich versuche mich aufzusetzen, aber der Schmerz wird stärker.

    „Bitte, lieber Gott, hilf mir, ich kann nicht mehr.“ Ich bin müde und kann nicht schlafen. Ich bin wach, meine Gedanken tropfen in mir herab und lähmen meinen Körper. Ich möchte schreien, aber die Stimme versagt. Ein kehliger Laut entrinnt meinem Mund, lautlos, wie immer fast unhörbar. Ich fühle mich gefesselt und geknebelt. Ich kämpfe. Bloß nicht das Bewusstsein verlieren, bloß nicht aufgeben.

    Plötzlich spüre ich eine unglaubliche Hitze, die meine Körper durchflutet. Eine unglaubliche Wärme. Meine Stirn ist heiß. Mir ist heiß. Der Schweiß läuft an mir herunter. Perlend und kühlend zu gleich.

    Ich tauche ab in eine neue Welt. Ich sehe eine Priesterin, bekleidet mit einem goldenen Gewand, glänzend und schillernd, wie eine Prinzessin. Anmutig, von edler Schönheit, nicht hochmütig, jedoch mit einem wunderbaren Schein, der ihr Gesicht in besonderer Zartheit und Sanftmut erscheinen lässt. Sie streichelt meine Wange, und meinen Schmerzen lassen nach. Ich kann wieder atmen und mein Körper entspannt sich ein wenig. Ich fühle eine besondere Art der Ruhe in mir, ich weiß, sie ist gekommen, um mich zu heilen und mich zu führen. Sie ist eine Priesterin aus einer vergangenen Inkarnation.

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